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Richtig Lüften - Schimmel vermeiden und Heizkosten sparen

Tipps für Hausbewohner und Wohnungseigentümer

  • In einer 100 m² grossen Wohnung (4 Personen-Haushalt) befinden sich bei 20° Celsius Raumtemperatur und 55 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit 2.3 Liter Wasser. In 24 Stunden entstehen in einem solchen Haushalt durch Kochen, Duschen, Wäschetrocknen, Blumengiessen, Wischen, etc. bis zu 10 Liter Wasser, allein 4.8 Liter davon durch die Atmung. Diese Feuchtigkeitsmengen müssen hinausgelüftet werden.
  • Richtig lüften (Querlüften) ist keine Energieverschwendung und zudem wichtig für Ihre Gesundheit und Ihre Wohnung (Sie vermeiden Feuchtigkeitsschäden).
    RICHTIG lüften bedeutet, alle Fenster und Zimmertüren 3- bis 4-mal täglich höchstens 5 Minuten lang ganz zu öffnen. Wer die Fenster jedoch stundenweise offen lässt, darf sich später über eine hohe Heizkostenabrechnung nicht wundern. Ein Kippfenster, das bei Minusgraden während zehn Stunden offen bleibt, verursacht während dieser Zeit einen Energieverlust von bis zu 3.5 kg Heizöl.
  • Apropos NACHTS: Wenn Sie gut schliessende Rollläden haben und diese jeden Abend herunterlassen, können Sie ebenfalls 5 bis 10 Prozent Energie sparen.
  • Vieles hängt von der richtigen Raumlufttemperatur ab. Ein Grad höhere oder tiefere Zimmerlufttemperatur bedeutet etwa 6 Prozent mehr oder weniger Heizkosten. Mit einem einfachen aber präzisen Thermometer können Sie die Raumlufttemperatur kontrollieren und die Heizkörperventile richtig einstellen.
  • Sie leben gesünder und sparen erst noch Geld, wenn Sie Ihre Räume nicht überheizen. In Wohnräumen sind 20 bis 21° Celsius angenehm, in Schlafzimmern und wenig benutzten Räumen genügen 16 bis 18° Celsius. Bei längerer Abwesenheit sollten Sie alle Räume auf etwa 15° Celsius temperieren, damit keine Feuchtigkeitsschäden entstehen. Thermostatische Heizkörperventile also auf reduzierte Temperatur einstellen und keinesfalls ganz schliessen.
  • Regeln Sie die Zimmerlufttemperatur nie mit dem Kippfenster, sondern mit den thermostatischen Heizkörperventilen. Sollten Sie das Gefühl haben, dass ein Ventil nicht richtig funktioniert, was vorkommen kann, so benachrichtigen Sie den Heizwart.
  • Elektrische Zusatzheizgeräte nicht oder nur sehr zurückhaltend einschalten.